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NF-700

Ich kotze gleich!! Ich lebe mein ganzes Leben schon in Dortmund. Vor 28 Jahren tauchten die ersten 'Kiddie-Neonazis' in unserem Vorort auf, die alles aufgemischt und bedroht haben, was anders als sie aussah.

Ich wurde von denen zusammengeschlagen und trat in eine sog. 'Antifa' ein, die aus rund 20 Leuten bestand. Wir trafen uns ca. einmal im Monat. Das heißt: nach ca. 20 Minuten bestand das Treffen nur noch aus einer theoretischen Diskussion zwischen zwei Typen, die aus dem "linken Spektrum" kamen (keine Ahnung mehr, welche Parteien es waren). So Sachen wie "Wir laden die Nazis mal zu Kaffee und Kuchen ein und reden mal nett mit einander" waren auch im Gespräch...

Die, die das genauso angepisst hat wie mich, überlegten, ob wir die Nazis nicht einfach mal besuchen sollten, um ihnen mal was auf die Fresse zu hauen.

Leider wurde nichts daraus.

Jahre später haben Neonazis mich in einer fast vollbesetzten S-Bahn zusammengeschlagen. Der Schlagring hat auf meinem Kopf 23 Nähte verursacht.

Letztes Jahr war wieder zum 3.9. der alljährliche Aufmarsch der Faschos in Dortmund. Jedes Jahr beteiligen sich immer mehr Menschen an den Gegen-Demos. Am 3.9.2011 wurde dann ein ganzer Stadtteil abgeriegelt, damit die Nazis dadurch marschieren konnten - der Stadtteil von Dortmund in dem mit Abstand der größte Anteil von "Ausländern" lebt. Friedliche Antifaschisten, die Sitzblockaden machten, wurden gnadenlos mit Pfefferspray der Bullen eingenebelt.

Ich hab jetzt etwas den Faden verloren.. 8-) Glaube, ich wollte nur sagen: wir hätten vor 30 Jahren schon den verpissten Faschos die Fresse einschlagen sollen!! Reden ist für'n Arsch. Pazifismus hat seine Grenzen.

— Kommentar auf Diaspora als Reaktion auf

Kristina Schröders Kuschelworkshop für militante Neonazis

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